Zu allererst persönliche Gedanken zum Thema Lernstörung - Merkfähigkeit:

Lernstörungen sind vielfältig und kein Einheitsbrei. Ich selbst habe einen Sohn, der es für sich selbst nicht erachtet, lernen zu müssen, denn er sieht keinen Sinn dahinter schreiben, lesen oder rechnen zu können. Da er doch immer jemanden findet, der das für ihn tut. Solange er keinen eigenen Willen durch  Interesse entwickelt kann (oder besser: WILL) er sich weder etwas merken noch wiedergeben. Das ist schon bei seinem eigenen Namen so. Er hat drei Vornamen und einen Nachnamen und weigert sich seine Vornamen zu merken, denn er sieht dahinter keinen Sinn (wozu auch? Und das fragen mein Mann und ich uns auch bereits.J)

Unter Druck geht schon gar nichts. Obwohl ich kinesiologisch mit ihm arbeite (was eigentlich gar nicht nötig ist, da er in einer super ausgeglichenen Grundbalance ist) und Gehirnintegrationsübungen mit ihm machen möchte (die er aber mit mir nicht machen will) kann ich keine großartigen Fortschritte erkennen.

Fazit:

Nun ist es so, dass ich an meiner eigenen Gelassenheit arbeiten muss und in Geduld üben, denn das ist das was mein Sohn braucht. 

Daher mein Appell: Nicht alles gleich mit einer Diagnose belegen sondern die Wichtigkeit hinterfragen. Ob es nicht gesellschaftliche Dogmen sind, die wir Eltern erfüllt wissen wollen, unsern Kindern aber keineswegs schaden außer wir setzten sie ständig unter Druck und Stress und geben ihnen das Gefühl nicht in Ordnung zu sein- und das kann leicht passieren. Vielleicht ist ein Schul-/ Lehrer Wechsel, eine alternative Schule oder häuslicher Unterricht eine bessere Lösung. Reflexion der eigenen Schul-Lerngeschichte ist auch heilsam.

Es gibt viele Kinder, die Dyslexien diagnostiziert bekamen und große Erfinder, Entdecker, Schauspieler oder zu anderen großen Persönlichkeiten wurden. Jeder geht den Weg den er will und für seine Erfahrungen, die er im Leben machen soll, braucht.

 

Mein Angebot:

  • Blockaden/ Stresslösung des Kindes und der Eltern zum Thema Lernen/ Lernstörungen aller Art.
  • Erlernen von kinesiologischen Gehirnintegrationsübungen/ Balancetechniken und Aktivierungsmöglichkeiten des Gehirns
  • Stärkung des Urvertrauens

 

Kinesiologie Lernstörung Bad Sauerbrunn Mattersburg Wiener Neustadt Daniela Jakowitsch Kinesiologie Lernstörung Bad Sauerbrunn Mattersburg Wiener Neustadt Daniela Jakowitsch

 

Legastenie = Lese-Rechtschreib-Schwäche

Dyslexie = Unter Dyslexie (von altgriech.: δυς dys = schlecht, schwer, miss- [hier = Missverstehen], λέξις léxis = Sprache, Redeweise, Stil [hier = Redeweise] schlechte/falsche Wiedergabe/Redeweise) versteht man Probleme mit dem Lesen und Verstehen von Wörtern oder Texten bei normalem Seh- und Hörvermögen der betroffenen Person.

Alexie = (von griech. α- a-: nicht-, un-) bezeichnet hingegen das völlige Unvermögen, lesen zu können.

(Quelle: Wikipedia)

 

 

Ursachen für Dyslexie und Legastenie:

  • physiologische Trauma (z.B. Durch Gehirnblutung, Schlaganfall, anatomisch bedingt,....)

  • Kommunikationsstörung zwischen rechter und linker Gehirnhälften

  • emotionaler Stress während des Lernens

 

Tatsächlich ist die Ursache für Dyslexie sehr selten eine Schädigung des Gehirns(durch eine krankhafte Veränderung, Verletzung oder Zerstörung von Gewebe), die Sprache, Sprachwahrnehmung oder Verständnis beeinflusst. Gelegentlich stehen diese negativen Erscheinung in Zusammenhang mit Problemen des Innenohres.

 

Häufiger:

 

Eine Kommunikationsstörung zwischen rechter und linker Hirnhemisphäre die entscheidende Rolle. Aber in fast allen Fällen resultieren „Lernstörungen“ (Dyslexien)aus emotionalem Stress während des Lernens, einem so intensiven Stress , dass sich das Individuum als Folge seiner Angst, Angst vor Schmerz oder vor Schmerz selbst einen blinden Fleck in Bezug auf bestimmte Lernfähigkeiten einprogrammiert.

 

Abgesehen von wenigen Fällen, in denen ein physisches Trauma desGehirngewebes die Ursache ist, resultiert Dyslexie aus einer Verleugnung derLernfähigkeit in einem bestimmten Bereich der Lebenserfahrung. Diese Verleugnung ist das Ergebnis einer bewussten WAHL, die in einem Augenblick intensiven emotionalen Stresses getroffen wurde. Es handelt sich also einfach um eine neurologische Funktion, keinesfalls um eine Fehlfunktion oder Störung!

  

Selbst in den seltenen Fällen, in denen Dyslexie eine klinische Ursache hat, wie einem körperlichen Trauma, findet der menschliche Verstand einen Weg, solche blinden Flecken in seiner Wahrnehmung zu umgehen. Es ist allgemein bekannt, dass es meisten Legastheniker erstaunlich kreativ werden, wenn es darum geht, mit ihrem Problem um zu gehen oder es zu verbergen. Unserer Erfahrung nachleiden die kreativsten Menschen an Dyslexie; weil ihnen das bewusst ist, verlegen sie ihre Kreativität auf Bereiche, die von diesem speziellen blinden Fleck nicht betroffen sind.

 

Die meisten Legastheniker forschen jedoch nicht nach, was was da nicht stimmt, sondern ziehen einen einfachen Schluss wie :“ Ich lese einfach nicht gut, also lese ich auch nicht viel.“oder „ich konnte mit Zahlen noch nie gut rechnen, also lasse ich andere mit Zahlen hantieren. Natürlich trägt so eine Verleugnung nicht dazu bei, die Situation zu verbessern.

 

In Wirklichkeit stellt die Verleugnung eines Problems eine WAHL dar, mit der ein Muster entworfen wird, nach dem alle weiteren Probleme ebenfalls verleugnet werden.

 

Was uns in die Sackgasse führt, ist der emotionale Stress, den wir mit unserem Problem verbinden, sobald es festgestellt und „amtlich“ ist.

 

In Wahrheit hat jeder von uns dyslektische Lernstörungen.

 

Es kommt nicht darauf an , wie gut wir lesen, verstehen, schreiben oder rechnen. Irgendwo auf dem Weg des Erwachsenwerden liefen wir gegen eine Mauer aus überwältigendem emotionalem Stress und wählten, uns gegenüber einem bestimmten Bereich des Lernens blind zu stellen. Außerdem verleugnet wir von diesem Moment an die Möglichkeit, jemals mit diesem Problem fertig werden zu können. Dies Wahl, unsere fähigkeiten zu verleugnen , verdammte uns dazu, jeden Tag auf Neue unsere Spuren zu verwische, damit niemand entdeckt, dass wir nicht unser Bestes geben.

 

Das AIZ (Allgemeine Integrazionszone) und warum lernen stresst?(S 42)

 

nicht dominante Gehirnhälfte:

 

übernimmt automatische Abläufe im Körper,

 

führt räumliche und rhythmische Aufgaben aus,

 

in Stille oder zu Musik führt nicht- dominate Gehirnhälfte verschiedene komplizierte Aktivitäten durch

 

dominante Gehirnhälfte:

 

übernimmt das Verbalisieren,

  

Die Allgemeine Integrationszone, die ihren Sitz im Gyrus angularis auf der hinteren Oberflöche des Linken Schläfenlappens hat, verbindet allle Sinneswahrnehmungen mit vergangenen emotionalen Überzeugungen und Erfahrungen, sowohl bewussten als auch unterbewussten. Dies soll uns ermöglichen, unser Verhalten nach dem auszurichten, was wir für wahr halten, und soll dadurch unser Überleben sichern.

 

Diese AIZ ist das Zentrum unseres gegenwärtigen Selbstbildes und Selbstwertes. Sie repräsentieren unser penibel überarbeitetes „Bild der Realität“ das all das rechtfertigt, was wir tun und nicht tun. In der Funktion der AIZ finden wir auch die Rechtfertigung dafür, warum wir nicht gut lesen, schreiben oder buchstabieren können.

 

Solange wir nicht von Schmerz oder Angst bedroht werden, summt das nicht- dominante Gehirn fröhlich vor sich hin und hält den Körper in Harmonie mit allen Besonderheiten, die die AIZ für den Tag geplant hat.

 

Aber in der Mikrosekunde, in der Schmerz, Angst oder Angst vor Schmerz sich zeigen, schaltet die AIZ in den Überlebensmodus und unterbricht die unterstützende Integration von körperlichen und geistigen Aktivitäten durch das nicht-dominante Gehirn.

 

Tritt in einer Gehirnhälfte Stress auf, werden die Muskeln der gegenüberliegenden Körperseite aufgrund der Nichtintegration ihrer Signale schwach testen.

 

Sämtliche Lernstörungen sind in irgendeiner Form mit Sprache verbunden – gleich ob mit mündlicher, geschriebener oder gehörter-, und alle störungen im Lernablauf wurden durch emotionalen Stress in Form von Angst, Schmerz oder Angst vor Schmerz zur Zeit des Lernens hervorgerufen.

 

Genau genommen war das unsere Lernerfahrung, nämlich dass Lernen mit Stress verbunden ist. Oder besser gesagt: das AIZ lernte das.

  

Was können wir tun??

 

Die One- Brain Methode

 

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© Praxis für Kinesiologie - Daniela Jakowitsch