Harald

Harald hat Darmkrebs

Harald ist 63 Jahre alt, Vater von 3 erwachsenen Kindern, seit 42 Jahren verheiratet. Glücklich wie er sagt.

Harald verweigerte eine reine schulmedizinische Therapie. Chemo kam für ihn nicht in Frage. Nur operativ ließ er sich den Tumor entfernen. Leider hatte er auch zu Psychotherapie keinen offenen Zugang. Dann kam das Übliche: Colostoma für einige Monate und dann Rückoperation des künstlichen Darmausganges. Seine Frau, Pharmazeutin und Homoöpathin, begleitet ihren Mann mit alternativen Mitteln.

Der Krebs war noch nicht besiegt, keiner ahnte wie es weitergeht.

Seine Frau aber wusste eines: Harald musste die emotionale Ursache des Darmkrebses herausfinden, sonst würde der Krebs wieder kommen.

Sie flehte ihren Mann an, sich doch einmal kinesiologisch testen zu lassen um die Ursache zu erkunden. Nach längerem Überreden machte sie einen Termin in der Praxis aus.

Eigentlich mag ich so etwas nicht gerne. Ich bin der Meinung, dass jeder selbst zu mir kommen soll wenn er WILL und nicht weil jemand anderer darauf besteht.

„Der Muskeltest würde es so wie so anzeigen, wenn ich nicht die richtige Therapeutin für ihn bin“, dachte ich mir.

 Ich blieb offen und lies mich überraschen.

Harald kam und die Sitzung begann.

Nach ausführlicher Schilderung seiner Situation, des Therapieverlaufs und Erörterung des angestrebten Ziels, ging ich zur Grundbalance über.

Schnell stellte sich heraus, dass die Ursache in seiner Vergangenheit zu suchen war.

Im Rahmen einer Rückführung ins Ursachenalter von 20 Jahren fanden wir heraus, dass Harald vor seiner Eheschließung vor 42 Jahren, in eine andere Frau, Margit, verliebt war. Sie war die große Liebe seines Lebens. Aus verschiedenen Gründen kam es aber zu keiner dauerhaften Beziehung. Harald heiratete eine andere Frau. Er war zwar glücklich in seiner Ehe, jedoch vergas er Margit nie.

Harald weinte.

Der alte Schmerz der Trennung und die Gefühle der unerfüllten Sehnsucht und Liebe kamen in ihm hoch. Sein Unterbauch krampfte sich zusammen. Er beschrieb die Schmerzen im Bereich der Operationswunde brennend. Harald saß einfach da und gab sich seiner Trauer und Schmerz der Sehnsucht hin.

Es kam mir vor, als könnte er zum ersten Mal seinen Lebensschmerz zeigen und vor allem jemanden erzählen, dass er eigentlich eine andere Frau ein Leben lang in seinem Herzen mittrug.

Haralds Bewusstsein fand sich mit der Situation ab, sein Unterbewusstsein und sein Körper aber nicht!

Wir balancierten das Thema und den Bereich im Unterbauch, bevor wir wieder in die Gegenwart zurückkehrten.

Für ihn war es im Nachhinein die wichtigste Erkenntnis. Er sagte, er verspüre Heilung in seinem Körper in Form von Entspannung. Der Druck und das Brennen im Darm nahmen ab und verschwanden letztendlich ganz.

Fazit: Durch diesen negativen emotionalen Zustand und daraus entstandenen Blockaden, ernährte sich Harald über viele Jahre sehr schlecht. Sein Darm war völlig verschlackt. Übergewicht und Bluthochdruck waren die Folge. Nach vielen Jahren Kummer und Sehnsucht manifestierte sich ein Krebsgeschwür in seinem Darm.

Harald war ein einziges Mal bei mir. Nach erfolgter emotionaler Stressablöse, Darmreinigung, Aufbau der Darmschleimhaut und Unterstützung mit Bachblüten verbesserte sich sein Zustand in kurzer Zeit. Vitalpilze unterstützen ihn bei seinem weiteren Genesungsprozess.

Nach Gewichtsabnahme und Annahme seiner Situation fand Harald auch wieder mehr Lebensfreude.

6 Jahre später traf ich Harald zufällig und er berichtete mir, wie gut es ihm gehe und was sich alles, seit der Sitzung, positiv verändert hatte.

Er hat viel Gewicht abgenommen durch Ernährungsumstellung, Entgiftung und Darmreinigung und Bewegung.

Natürlich gibt es noch viele ungeklärte Gründe, warum eine Krebserkrankung ausbricht. Jedoch ist der emotionale Faktor, meiner Meinung nach, eine Hauptursache.

Ein Grundbaustein beim Heilungsprozess eines Krebspatienten sollte Psychotherapie sein. Kinesiologische Arbeit kann dies sehr unterstützen!

 

Meine langjährige Erfahrung im Krankenhaus mit Krebspatienten helfen bei der kinesiologischen Arbeit sehr.

Weiterhin viel Gesundheit, lieber Harald!

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Praxis für Kinesiologie - Daniela Jakowitsch